Steuerliche Anreize für energetische Modernisierungen - Haus & Grund Rheinland begrüßt FDP-Ankündigung

„Attraktivere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen in energetische Modernisierungen sind ein entscheidender Hebel für mehr Klimaschutz im Wohnungsbestand. Wir begrüßen die Ankündigung der FDP ausdrücklich, noch in diesem Jahr entsprechende Maßnahmen umzusetzen“, kommentiert der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche die heutige Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Döring. In einem politischen Streitgespräch für das Verbandsmagazin mit der Bundestagsabgeordneten Bettina Herlitzius von Bündnis 90 / Die Grünen hat Prof. Rasche diese Forderung bereits ausgesprochen.

„Attraktivere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für Investitionen in energetische Modernisierungen sind ein entscheidender Hebel für mehr Klimaschutz im Wohnungsbestand. Wir begrüßen die Ankündigung der FDP ausdrücklich, noch in diesem Jahr entsprechende Maßnahmen umzusetzen“, kommentiert der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche die heutige Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden der FDP-Bundestagsfraktion, Patrick Döring. In einem politischen Streitgespräch für das Verbandsmagazin mit der Bundestagsabgeordneten Bettina Herlitzius von Bündnis 90 / Die Grünen hat Prof. Rasche diese Forderung bereits ausgesprochen.

Kostete die umfangreiche energetische Modernisierung eines vermieteten Mehrfamilienhauses beispielsweise150.000 Euro, dann müsse der Eigentümer diese Kosten aktuell über 50 Jahre abschreiben. Seine Einnahmen reduzierten sich jährlich um 2 Prozent, also um 3.000 Euro. Das ist nach Meinung von Haus & Grund Rheinland völlig unattraktiv. Eine so lange Abschreibungsperiode entspreche häufig nicht der Nutzungsdauer der energetischen Maßnahme.

Von der FDP angekündigte erhöhte Abschreibungen nach dem Muster des alten Paragrafen 82a Einkommensteuer-Durchführungsverordnung führten dazu, dass die Investitionskosten über 10 Jahre abgeschrieben werden könnten. Die Einnahmen des Investors reduzierten sich in den kommenden zehn Jahren um jeweils 10 Prozent bzw. 15.000 Euro. „Ein Abschreibungszeitraum von 10 Jahren ist für die meisten Immobilieneigentümer ein realistischer Rahmen“, sagt Rasche.

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