Renditevergleich alternativer Kapitalanlagen: Vermietetes Immobilienvermögen muss besser abschneiden

Im Vergleich zu alternativen Kapitalanlagen schneidet vermietetes Immobilienvermögen schlecht ab. Durchschnittlich erzielen private Vermieter im Jahr lediglich eine Rendite von 2,14 Prozent. Darauf macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rheinland unter Hinweis auf eine aktuelle Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) aufmerksam.

Im Vergleich zu alternativen Kapitalanlagen schneidet vermietetes Immobilienvermögen schlecht ab. Durchschnittlich erzielen private Vermieter im Jahr lediglich eine Rendite von 2,14 Prozent. Darauf macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rheinland unter Hinweis auf eine aktuelle Studie des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung (DIW) aufmerksam.

Das DIW wertete aktuelle Daten des Soziooekonomischen Panels des Jahres 2007 aus. Aus der Studie gehe hervor, dass sowohl Geld- und Wertpapiervermögen mit durchschnittlich 3,68 Prozent als auch Betriebsvermögen mit durchschnittlich 4,24 Prozent höhere Renditen einbrächten. „Allein bei 15 Prozent der untersuchten privaten Vermietungen von Wohnraum wird sogar ein Verlust erwirtschaftet. Das ist mehr als in den beiden alternativ betrachteten Anlageformen“, erklärt der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche.

Da in der Studie bei den vermieteten Immobilien eine Bruttorendite vor Berücksichtigung von Finanzierungskosten bzw. Verbindlichkeiten ermittelt wurde, liege die tatsächlich erzielte Rendite sogar noch darunter. Rasche fordert, bei der Formulierung politischer Ziele die prekäre tatsächliche wirtschaftliche Lage der Immobilieneigentümer zu berücksichtigen. „Insbesondere klima- und umweltpolitische Anforderungen an Wohngebäude müssen sich an den finanziellen Möglichkeiten der Investoren orientieren. Nur so ist langfristig ein effektiver Beitrag für den Klimaschutz möglich“, so Rasche weiter.

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