NRW-Umweltministerium: Wettbewerb der Regionen für LEADER-Förderungen gestartet

Ab sofort können sich alle ländlichen Regionen um die Auswahl als LEADER-Region bewerben. Im Rahmen des NRW-Programms Ländlicher Raum 2014 - 2020 stehen für diese Regionen bis zum Jahr 2020 rund 70 Millionen Euro bereit, um Ideen und Strategien für die Entwicklung der ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen zu realisieren. Auf diese Förderung macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Ab sofort können sich alle ländlichen Regionen um die Auswahl als LEADER-Region bewerben. Im Rahmen des NRW-Programms Ländlicher Raum 2014 - 2020 stehen für diese Regionen bis zum Jahr 2020 rund 70 Millionen Euro bereit, um Ideen und Strategien für die Entwicklung der ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen zu realisieren. Auf diese Förderung macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Über LEADER können ländliche Regionen eigene Entwicklungsstrategien umsetzen, die mit europäischen und nationalen Fördermitteln in einer Höhe von jeweils bis zu rund drei Millionen Euro unterstützt werden. „LEADER ist ein Erfolgsmodell“, sagte Landwirtschaftsminister Johannes Remmel. „Die Menschen vor Ort in den Regionen wissen am besten, wo der Schuh drückt, welche Probleme am dringendsten sind und gelöst werden müssen. Die zwölf bestehenden LEADER-Regionen haben in den letzten Jahren eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig unsere ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen sind und welche Innovationskraft in bürgerschaftlich getragenen Entwicklungsprozessen steckt.“ Im Rahmen des aktuellen NRW-Programms Ländlicher Raum sollen künftig rund 24 Regionen in den Genuss einer LEADER-Förderung kommen und damit die Möglichkeit erhalten, mit bürgerschaftlichem Engagement für die eigene Region Ideen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Eine Jury aus Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden wird die besten Konzepte auswählen und im Frühjahr 2015 darüber entscheiden, wer den Förderzuschlag als LEADER-Region erhält. Die ausgewählten Regionen können sich dann über eine finanzielle Unterstützung, abhängig von der Einwohnerzahl, in Höhe von 2,3 bis 3,1 Millionen Euro freuen. Bewerben können sich regionale übergemeindliche Zusammenschlüsse in ländlich strukturierten Gebieten mit 40.000 bis 150.000 Einwohnern, wobei einzelne Ortsteile nicht mehr als 30.000 Einwohner zählen dürfen. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Februar 2015.

Die Probleme der ländlichen Räume sind ebenso vielfältig wie die Regionen selber. Es müssen Lösungen gefunden werden für ganz alltägliche Probleme, die zum Beispiel entstehen, wenn das letzte Geschäft im Dorf geschlossen wurde. Es müssen aber auch Lösungen gefunden werden, um zum Beispiel Fachkräfte für die vielen mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum zu finden und zu halten, Investoren für neue Arbeits- und Einkommensquellen zu finden oder sich mit den Folgen des demografischen Wandels und einer immer älter werdenden Bevölkerung auch auf dem Lande auseinanderzusetzen. „Der große Vorteil unserer ländlichen Regionen ist der große bürgerschaftliche Zusammenhalt und die Identifikation mit der eigenen Heimat“, betonte Minister Remmel. „Dies gilt es in die Konzepte für die neue LEADER-Periode einzubringen. Es zählen regionale Individualität der Entwicklungskonzepte und die Qualität der bürgerschaftlichen Beteiligung. Wichtig wird es aber auch sein, die regionalen Wirtschafts- und Sozialpartner in die Prozesse einzubinden und nachhaltige Strategien für alle Menschen in der Region zu entwickeln.“

Zielsetzung von LEADER ist, die Wirtschaftskraft und die Lebensqualität ländlicher Gebiete zu stärken und zwar gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Über LEADER gefördert werden sollen die besten und innovativsten Konzepte und Strategien, die dem LEADER-Ziel entsprechen.

Weitere Informationen zur LEADER-Förderung und zum NRW-Programm Ländlicher Raum 2014-2020 sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de.

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