Zukunft der Innenstädte gestalten: Hauseigentümer machen mit

Die Entwicklung der Innenstädte ist ein wichtiges Zukunftsthema, das die Verantwortlichen vor viele Herausforderungen stellt. Mehr Wohnungsbau – auch durch Nachverdichtung – Verkehrsprobleme, und ein Einzelhandel, der zunehmend durch den Onlinehandel in Bedrängnis kommt. Das sind nur einige der Themen, die NRW jetzt gezielt und im Zusammenhang angehen will.

(Quelle Foto: Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen)

Die Entwicklung der Innenstädte ist ein wichtiges Zukunftsthema, das die Verantwortlichen vor viele Herausforderungen stellt. Mehr Wohnungsbau – auch durch Nachverdichtung – Verkehrsprobleme, und ein Einzelhandel, der zunehmend durch den Onlinehandel in Bedrängnis kommt. Das sind nur einige der Themen, die NRW jetzt gezielt und im Zusammenhang angehen will.

Düsseldorf. Das Land NRW möchte Stadtzentren und Ortskerne stärken. Damit das gelingen kann, soll jetzt die Initiative „Zukunft. Innenstadt. Nordrhein-Westfalen“ die Städtebau- und Wohnungspolitik für Innenstädte neu ausgestalten. NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) hat gestern den Startschuss für die Initiative gegeben. Neben ihrem Ministerium beteiligt sich daran ein breites Spektrum von Akteuren.

Der Teilnehmerkreis reicht von Kommunen über Handel und Wohnungswirtschaft bis hin zu den privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümern. Letztere werden in der Initiative durch die Beteiligung von Haus & Grund Rheinland vertreten. Verbandsdirektor Erik Uwe Amaya war bei der Auftaktveranstaltung in Düsseldorf dabei: „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Für uns Eigentümer ist es wichtig, dass die Stadtzentren auch in Zukunft attraktiv bleiben. Daran arbeiten wir gerne mit.“

Zukunft Innenstadt: Weniger Theorie, mehr Praxis

Ministerin Ina Scharrenbach skizzierte die vielfältigen Herausforderungen für die Initiative: „Den Verantwortlichen vor Ort brennen insbesondere folgende Fragen auf den Nägeln: der Strukturwandel im Einzelhandel, ein ausreichendes Wohnraumangebot, die Nachnutzung von Brachflächen und die Verwahrlosung öffentlicher Räume.“ Bereits bestehende, gute Ansätze in den Städten wolle man mit der Initiative besser miteinander verknüpfen.

Dabei betonte Scharrenbach, es seien weniger theoretische Konzepte und mehr praktische Umsetzung vor Ort nötig: „Dazu werden wir mit unseren Partnern Lösungswege entwickeln. Wir werden uns daher in diesem Jahr noch gute Projekte und Lösungen anschauen und daraus Schlüsse ziehen, welches die entscheidenden Erfolgsfaktoren sind und wie wir diese als Land noch besser unterstützen können.“ Dabei geht es insbesondere auch um eine gezielte Ausgestaltung der Förderschwerpunkte bei der Innenstadtentwicklung.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland verfasst.

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