Trotz Eiseskälte: Richtig lüften und Schimmel vermeiden

Die eisige Kälte im Rheinland motiviert dieser Tage nicht gerade dazu, die Fenster zu öffnen. Doch frische Luft muss sein – sonst droht Schimmel in der Wohnung. Aber wie lüftet man so, dass die Feuchtigkeit ausreichend entweichen kann und gleichzeitig nicht zu viel geheizt werden muss? Haus & Grund Rheinland gibt Tipps zum richtig Lüften im Winter und zur Vorbeugung gegen Schimmel.

Die eisige Kälte im Rheinland motiviert dieser Tage nicht gerade dazu, die Fenster zu öffnen. Doch frische Luft muss sein – sonst droht Schimmel in der Wohnung. Aber wie lüftet man so, dass die Feuchtigkeit ausreichend entweichen kann und gleichzeitig nicht zu viel geheizt werden muss? Haus & Grund Rheinland gibt Tipps zum richtig Lüften im Winter und zur Vorbeugung gegen Schimmel.

Düsseldorf. Wohnräume müssen regelmäßig gelüftet werden – auch in der aktuell eisigen Witterung. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Rheinland hin. „Wir empfehlen Stoßlüften: Am besten öffnet man gegenüberliegende Fenster“, rät Prof. Dr. Peter Rasche, Vorsitzender des Landesverbandes. „An kalten Tagen wie wir sie aktuell erleben, reichen 4-6 Minuten vollkommen aus. Wer seiner Wohnung ein paar Mal am Tag so eine Portion frische Luft spendiert, schützt sich effektiv gegen Schimmel.“

Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland, empfiehlt: „Vor dem Lüften sollte man die Heizkörper abdrehen. Sonst heizt man ja zum Fenster raus.“ Wenn die Fenster wieder zu sind, kann die Heizung wieder angestellt werden. „Durch das kurze Stoßlüften kühlt der Raum nicht stark aus und hat schnell wieder eine angenehme Temperatur erreicht“, sagt Amaya. Was man nicht tun sollte: „Die Fenster auf Kipp stellen“, sagt Peter Rasche. „Durch ein gekipptes Fenster wird nur sehr wenig Luft ausgetauscht. Deswegen müsste man das Fenster sehr lange gekippt lassen. Die Räume kühlen dadurch aus, ganz besonders im Bereich des Fensters.“ An kalten Wänden wiederum bildet sich besonders leicht Schimmel.

Feuchte Luft: Nicht in allen Räumen ist das Problem gleich groß

Besonders aufpassen muss man in Bad und Küche, weil hier beim Kochen oder Duschen viel Feuchtigkeit in die Luft freigesetzt wird. Also: Spätestens nach der Dusche oder dem Kochen stoßlüften. Amayas Tipp: „Wer kein Fenster im Bad hat, sollte die Badezimmertür beim Duschen offen stehen lassen. Die feuchte Luft zieht dann in die Wohnung, die man nach dem Duschen stoßlüften kann.“

Nicht vergessen sollte man außerdem das Schlafzimmer: „Hier ist nach dem Aufstehen einmal Durchlüften wichtig“, erinnert Amaya und erklärt: „Über die Nacht hinweg sammelt sich viel Feuchtigkeit im Raum an, die wir beim Ausatmen abgeben.“ Diese Feuchtigkeit sollte man morgens unbedingt nach draußen lassen. Verbandsjurist Amaya weist außerdem darauf hin, dass Mieter dazu verpflichtet sind, ihre Wohnungen durch regelmäßiges Lüften vor Schimmel zu schützen.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland verfasst.

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