70 Millionen im Jahr: NRW fördert Modernisierung von Wohnungen

Die „Allianz für mehr Wohnungsbau“ hat ihr erstes großes Projekt gestartet: Eine Modernisierungsoffensive für den Wohnungsbestand in NRW. Das Ziel: Den bestehenden Wohnraum modern weiterzuentwickeln, ohne die Wohnkosten in die Höhe zu treiben. Die Landesregierung stellt dafür bis zu 70 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung – über Darlehn mit attraktiven Tilgungsnachlässen.

Die „Allianz für mehr Wohnungsbau“ hat ihr erstes großes Projekt gestartet: Eine Modernisierungsoffensive für den Wohnungsbestand in NRW. Das Ziel: Den bestehenden Wohnraum modern weiterzuentwickeln, ohne die Wohnkosten in die Höhe zu treiben. Die Landesregierung stellt dafür bis zu 70 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung – über Darlehn mit attraktiven Tilgungsnachlässen.

Düsseldorf. Das Kuratorium der „Allianz für mehr Wohnungsbau“ hat gestern (28. Juni 2018) Großes beschlossen: Nordrhein-Westfalen wird mit 70 Millionen Euro jährlich die Modernisierung von Bestandswohnungen fördern. „Besser Wohnen – zu Hause im Quartier“ heißt der Projektaufruf, der sich gleichermaßen an private Vermieter wie auch an Wohnungsunternehmen richtet. Kernidee des Projekts: Durch eine attraktive öffentliche Förderung sollen umfassende Modernisierungen und ergänzende Neubauten moderne, attraktive aber dennoch bezahlbare Wohnsiedlungen schaffen.

In konkreten Zahlen bedeutet das: Das Land finanziert die Modernisierungsvorhaben zu 100 Prozent mit Darlehn von bis zu 100.000 Euro pro Wohnung. Auf die Förderdarlehn gewährt NRW einen Tilgungsnachlass von 20 Prozent. Sprich: Jeder fünfte Euro des Darlehns muss nicht zurückgezahlt werden. Im Gegenzug gilt für die mit der Förderung modernisierten Wohnungen eine Sozialbindung von 20 Jahren. „Zeitgemäße und bedarfsgerechte Wohnangebote brauchen Modernisierung. Die grundlegend erneuerte und verbesserte Modernisierungsförderung des Landes bietet hierfür beste Lösungen“, sagte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU).

Private Eigentümer profitieren von neuer Modernisierungsförderung

„Für die privaten Haus- und Wohnungseigentümer im Rheinland eröffnet die neue Förderung der Modernisierung eine attraktive Möglichkeit, ihre Bestandsimmobilien qualitativ weiter zu entwickeln“, freute sich Prof. Dr. Peter Rasche, Vorsitzender von Haus & Grund Rheinland. „Das Programm hilft gerade dem privaten Kleinvermieter dabei, modernen Wohnraum zu weiterhin bezahlbaren Mieten anbieten zu können.“ Das ist von hoher Bedeutung für den Wohnungsmarkt, denn mehr als eine Million der Wohnungen im Land gehört privaten Eigentümern.

„Wir sind mit dem ersten Halbjahr 2018 hinsichtlich des Mittelabrufs für die Bildung selbst genutzten Wohneigentums sehr zufrieden. Die hohe Nachfrage belegt, wie erfolgreich die neue Ausgestaltung für die Förderung selbst genutzten Eigentums ist“, sagte Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland. „Wir begrüßen die Bereitschaft der Kuratoriumsmitglieder, unsere Anliegen zu unterstützen und so beispielsweise auch Wohnungsbestände außerhalb der Ballungszentren zu stärken.“

Gründung der "Allianz für mehr Wohnungsbau"Landespressekonferenz: Gründung der "Allianz für mehr Wohnungsbau" am 20. Februar 2018. Mehr dazu hier.

Haus & Grund Rheinland ist seit der Gründung aktives Mitglied in der „Allianz für mehr Wohnungsbau“. Den Impuls zur Gründung der Allianz hatte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) im vergangenen Jahr kurz nach ihrem Amtsantritt gegeben. Neben ihrem Ministerium und Haus & Grund Rheinland engagieren sich hier die wohnungswirtschaftlichen Verbände VdW Rheinland Westfalen und BFW NRW. Unterstützung kommt auch von den kommunalen Spitzenverbänden, dem Mieterbund, der Architektenkammer, der Bauwirtschaft und der NRW.BANK.

Dieser redaktionelle Beitrag wurde von Haus & Grund Rheinland verfasst.

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