Urbanes Grün – NRW-Bauministerium stellt Leitfaden für Planer vor

Lebenswerte Innenstädte brauchen Plätze zum Wohlfühlen und Flächen für Spiel und Begegnung. Seit etlichen Jahren zeigt sich ein Megatrend in großen Städten in der Wiederherstellung von Grünflächen. Gemeinschaftsgärten in Hinterhöfen, mobile Gärten in ausrangierten Einkaufswagen, Gemüseanbau auf Verkehrsinseln: weltweit sind Community-Gardening, Pocket-Gardens oder Urban Gardening Ausdruck eines neuen Lifestyle. Auf die Publikation "Urbanes Grün" macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Lebenswerte Innenstädte brauchen Plätze zum Wohlfühlen und Flächen für Spiel und Begegnung. Seit etlichen Jahren zeigt sich ein Megatrend in großen Städten in der Wiederherstellung von Grünflächen. Gemeinschaftsgärten in Hinterhöfen, mobile Gärten in ausrangierten Einkaufswagen, Gemüseanbau auf Verkehrsinseln: weltweit sind Community-Gardening, Pocket-Gardens oder Urban Gardening Ausdruck eines neuen Lifestyle. Auf die Publikation "Urbanes Grün" macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

„Urbanes Grün“ ist der Oberbegriff, dem in Zeiten des Klimawandels weitere Bedeutung zukommt: Innerstädtische Grünflächen lassen Wasser schneller versickern und speichern Feuchtigkeit in Hitzezeiten. Das Düsseldorfer Bauministerium hat jetzt für Stadtplaner und die interessierte Öffentlichkeit einen „Leitfaden Urbanes Grün“ herausgegeben.

Zahlreiche Beispiele für innovative Ideen, bürgerschaftliches Engagement und fachliche Expertise geben systematisch Tipps zur „grünen Stadt“. In Parks und Kleingärten, auf Dächern und an Fassaden, auf Straßenbahntrassen und Parkplätzen, überall gibt es Möglichkeiten, mehr und nachhaltig dicht besiedelte städtische Bereiche grüner zu machen und damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

„Wenn Stadtplaner, Verkehrsexperten, Wasserbauingenieure, Landschaftsplaner, Firmen und engagierte Bürgerinnen und Bürger noch enger zusammenarbeiten, können viele tolle Ideen entstehen, die unsere Städte enorm aufwerten“, sagte Bauminister Michael Groschek bei der Vorstellung des Leitfadens. Die Broschüre bereitet systematisch die Handlungsfelder auf, stellt Beispiele vor, benennt die wichtigsten Akteure und zeigt Fördermöglichkeiten auf. „Ich bin mir sicher, dass wir damit gute Anregungen für die Stärkung unserer Stadtquartiere geben. Die Bürgerinnen und Bürger wollen und sollen ihre Heimat vor der Haustür aktiv mit gestalten. Wie es gehen kann, zeigt unser Leitfaden.“

„Urbanes Grün – Konzepte und Instrumente. Leitfaden für Planerinnen und Planer“, Herausgeber: MBWSV, Düsseldorf 2014, kann bei Gemeinnützige Werkstätten Neuss GmbH, Am Henselsgraben 3, 41470 Neuss, Telefax: 02131-9234-699, Mail: mbwsv(a)gwn-neuss.de, kostenlos bestellt werden. Zum Download auch auf www.mbwsv.nrw.de (Service, Publikationen).

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