OECD-Studie belegt: in Deutschland wohnt es sich gut - Wohnsituation in Deutschland so gut wie in nur wenigen OECD-Ländern

93 Prozent der Einwohner Deutschlands sind mit ihren aktuellen Wohnverhältnissen zufrieden. Darauf macht der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland unter Hinweis auf den jüngst veröffentlichten „Better Life Index“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufmerksam.

93 Prozent der Einwohner Deutschlands sind mit ihren aktuellen Wohnverhältnissen zufrieden. Darauf macht der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland unter Hinweis auf den jüngst veröffentlichten „Better Life Index“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufmerksam.

Dieser Wert ist einer der höchsten im gesamten OECD-Raum. Der OECD-Durchschnitt beträgt 87 Prozent.

„Aufgrund der Ergebnisse der OECD-Studie muss die Frage erlaubt sein, warum gerade ein Land wie Deutschland, dem die besten Wohnverhältnisse attestiert werden, ständig über neue Verschärfungen des Mietrechts diskutiert“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann heute in Berlin. Die hohe subjektive Zufriedenheit decke sich laut OECD darüber hinaus mit den guten Ergebnissen, die Deutschland nach objektiven Kriterien erziele. Die OECD hat in ihrer Studie zudem die Kosten ermittelt, die bei den Haushalten in den OECD-Staaten durchschnittlich für Miete, Gas, Strom, Wasser, Mobiliar und Reparaturarbeiten anfielen.

Der für deutsche Haushalte ermittelte Wert von 21 Prozent des Bruttoeinkommens entspricht dabei exakt dem OECD-Durchschnitt. „Seit Jahrzehnten beruht die Wohnraumversorgung in Deutschland zu größten Teilen auf privatem Engagement, wobei die Studie attestiert, dass einem sehr guten Angebot lediglich ein durchschnittlicher Preis gegenübersteht“, stellte Kornemann fest. Die gegenwärtig diskutierten Instrumente wie die Mietpreisbremse seien lediglich geeignet, das Vertrauen zu schwächen und das Investitionsklima im Wohnimmobiliensektor zu reduzieren. In der Folge könne es dadurch zu einer qualitativen Verschlechterung des Wohnraumangebots kommen.

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