NRW-Wohnungsbau: 12,2 Prozent mehr Wohnungen in Mehrfamilienhäusern genehmigt

Im Jahr 2012 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern insgesamt 38 213 Wohnungen zum Bau freigegeben. Das waren 0,9 Prozent mehr als 2011 (damals: 37 884 Wohnungen). Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen (TT.NRW) als statistisches Landesamt mitteilt, ist der Anstieg der Baugenehmigungen vor allem auf die höhere Zahl von Bauanträgen für Mehrfamilienhäuser (+12,2 Prozent) zurückzuführen. Auf diese aktuelle Entwicklung macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Im Jahr 2012 wurden von den nordrhein-westfälischen Bauämtern insgesamt 38 213 Wohnungen zum Bau freigegeben. Das waren 0,9 Prozent mehr als 2011 (damals: 37 884 Wohnungen). Wie Information und Technik Nordrhein- Westfalen (TT.NRW) als statistisches Landesamt mitteilt, ist der Anstieg der Baugenehmigungen vor allem auf die höhere Zahl von Bauanträgen für Mehrfamilienhäuser (+12,2 Prozent) zurückzuführen. Auf diese aktuelle Entwicklung macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Die Zahl der im Geschosswohnungsbau geplanten Wohnungen erreichte im vergangenen Jahr mit 16 841 den höchsten Stand seit 2002 (damals: 16 938 Wohnungen). Dagegen verringerte sich die Zahl der genehmigten Einfamilienhäuser (14 302 Wohnungen) gegenüber 2011 um 11,0 Prozent. In Zweifamilienhäusern lag die Zahl der zum Bau freigegebenen Wohnungen mit 2 976 um 0,8 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres.

Im Jahr 2012 sollten 34 119 Wohnungen (+0,2 Prozent) in neuen Wohngebäuden und 3 349 (+1,8 Prozent) durch Baumaßnahmen an bestehenden Wohn- oder Nichtwohngebäuden (z. B. Ausbau von Dachgeschossen) entstehen. In neuen Nichtwohngebäuden (gemischt genutzte Gebäude, die überwiegend nicht Wohnzwecken dienen) waren weitere 745 Wohnungen (+33,0 Prozent) geplant.

Der höchste Anstieg bei den Wohnungsbaugenehmigungen war im Regierungsbezirk Detmold (+12,2 Prozent) zu verzeichnen, gefolgt von den Regierungsbezirken Düsseldorf (+5,0 Prozent) und Köln (+3,3 Prozent). Dagegen wurden in den Regierungsbezirken Arnsberg (–12,3 Prozent) und Münster (–4,0 Prozent) weniger Wohnungen genehmigt als 2011. (Quelle: IT.NRW)

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