Mietpreisbremse: Bundesbank liest Parteien die Leviten - Haus & Grund fordert weniger rechtliche Beschränkungen

In ihrem aktuellen Monatsbericht spricht sich die Bundesbank gegen eine Mietpreisbremse aus. „Damit liest die Bundesbank in ungewohnt deutlicher Form allen im Bundestag vertretenen Parteien die Leviten – erfreulicherweise rechtzeitig vor Abfassung des Koalitionsvertrags“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann den Bericht.

In ihrem aktuellen Monatsbericht spricht sich die Bundesbank gegen eine Mietpreisbremse aus. „Damit liest die Bundesbank in ungewohnt deutlicher Form allen im Bundestag vertretenen Parteien die Leviten – erfreulicherweise rechtzeitig vor Abfassung des Koalitionsvertrags“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann den Bericht.

Die Bundesbank habe Recht mit ihrer Feststellung, dass eine von allen im Bundestag vertretenen Parteien vorgeschlagene Mietpreisbremse Investoren abschrecke.

Laut Bundesbankbericht fehlen in einigen größeren Städten vor allem Geschosswohnungen. „Der Bau von Mehrfamilienhäusern wird sich nur dann weiter kräftig von seinem Ende des letzten Jahrzehnts erreichten Sockelniveau nach oben absetzen, wenn Investoren in der Vermietung von Wohnraum genug Renditepotenzial erkennen.

Die Begrenzung von Mietsteigerungen ist vor diesem Hintergrund kontraproduktiv“, heißt es dort. „Eine weitere Begrenzung von Mieterhöhungen würde weder dafür sorgen, dass die Schlangen von Wohnungssuchenden in den Ballungsräumen kleiner würden. Noch würde dies dazu führen, dass sozial Benachteiligte eher eine Wohnung bekämen“, erläuterte Kornemann.

Er forderte deshalb mehr Investitionsanreize und betonte, dies seien in erster Linie nicht mehr Steuergelder, sondern vor allem weniger rechtliche Beschränkungen.

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