Länder planen teure Prüfpflicht für Heizöltanks - Rund vier Millionen Haushalte betroffen

Millionen Verbraucher sollen durch verbindliche Prüffristen für kleinere Heizölanlagen außerhalb von Wasserschutzgebieten zusätzlich belastet werden. Das planen die Umweltminister der Länder. Darüber informiert Haus & Grund Rheinland anlässlich der Sitzung des Bundesrats am kommenden Freitag.

Millionen Verbraucher sollen durch verbindliche Prüffristen für kleinere Heizölanlagen außerhalb von Wasserschutzgebieten zusätzlich belastet werden. Das planen die Umweltminister der Länder. Darüber informiert Haus & Grund Rheinland anlässlich der Sitzung des Bundesrats am kommenden Freitag.

„Der Schutz des Grundwassers und unserer Böden ist ein hohes Gut. Die vorliegenden Schadenszahlen rechtfertigen es jedoch nicht, die rund vier Millionen betroffenen Haushalte mit bis zu 600 Millionen Euro alle zehn Jahre zusätzlich zu belasten“, kritisierte Prof. Dr. Peter Rasche, Vorsitzender von Haus & Grund Rheinland.

Die Umweltminister schlagen des Weiteren vor, dass alle bestehenden Heizöltanks innerhalb von fünf Jahren nach der ersten wiederkehrenden Prüfung auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden sollen. Dies kann nach Angaben von Haus & Grund im Einzelfall Kosten von bis zu 1.000 Euro zur Folge haben. „Bereits heute werden Anlagen, von denen ein höheres Risiko für die Umwelt ausgeht, regelmäßig geprüft. Alle darüber hinausgehenden Maßnahmen sind nicht verhältnismäßig und müssen von der Landesregierung im Bundesrat abgelehnt werden“, forderte Rasche abschließend.

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