Keine Zwangsvermietung geplant - Haus & Grund begrüßt Klarstellung der Bundesregierung

Private Haus- und Wohnungseigentümer sollen nicht gezwungen werden, Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Diese Klarstellung der Bundesregierung begrüßte der Eigentümerverband Haus & Grund in Berlin.

Private Haus- und Wohnungseigentümer sollen nicht gezwungen werden, Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Diese Klarstellung der Bundesregierung begrüßte der Eigentümerverband Haus & Grund in Berlin.

"Den vielen in Deutschland Schutz suchenden Flüchtlingen angemessenen Wohnraum anzubieten, ist eine große Herausforderung. Diese wollen wir gemeinsam mit den Kommunen anpacken und dabei weiter auf Freiwilligkeit setzen", betonte Kai Warnecke, Hauptgeschäftsführer von Haus & Grund Deutschland. Viele private Immobilieneigentümer vermieten bereits Wohnungen an Flüchtlinge. Dieses Engagement dürfe nicht erstickt werden, indem Zwangsmaßnahmen angedroht würden, sagte Warnecke.

Vielmehr forderte er die Bundesregierung auf, auf die privaten Vermieter zuzugehen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Haus & Grund stehe als Ansprechpartner bereit.

Hintergrund: Am vergangenen Wochenende gab es Medienberichte, wonach der Bund und die Länder ein Maßnahmenpaket planen. In diesem Rahmen wurde auch eine zeitlich befristete zwangsweise Vermietung leerstehender Immobilien erwogen.

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