Haus & Grund Rheinland lehnt rot-grüne Sparpläne beim Hochwasserschutz ab

In diesen Tagen steigt der Rhein wieder über die Ufer und sorgt für Überschwemmungen bei Haus- und Grundstückseigentümern. Dennoch möchte das Land laut Haushaltsplan für 2013 statt bisher 40 Millionen nur noch 30 Millionen Euro an direkter Hilfe für den Hochwasserschutz zur Verfügung stellen. Dabei müssten am gesamten Niederrhein noch 107 Kilometer Deich saniert werden. Der Landesverband Haus & Grund Rheinland lehnt die Kürzungspläne der rot-grünen Landesregierung beim Hochwasserschutz daher ab.

In diesen Tagen steigt der Rhein wieder über die Ufer und sorgt für Überschwemmungen bei Haus- und Grundstückseigentümern. Dennoch möchte das Land laut Haushaltsplan für 2013 statt bisher 40 Millionen nur noch 30 Millionen Euro an direkter Hilfe für den Hochwasserschutz zur Verfügung stellen. Dabei müssten am gesamten Niederrhein noch 107 Kilometer Deich saniert werden. Der Landesverband Haus & Grund Rheinland lehnt die Kürzungspläne der rot-grünen Landesregierung beim Hochwasserschutz daher ab.

„Hochwasserschutz betrifft nicht nur die Anrainer“, sagt der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche. „Die Kürzungen werden die Beiträge für die betroffenen Haus- und Grundstückseigentümer steigen lassen“, befürchtet Rasche. „Die durch den Klimawandel verursachten Wetterbedingungen werden immer häufiger zu Hochwasserereignissen führen, so dass die Sanierung der Deiche nicht auf die lange Bank geschoben werden darf“, mahnt Prof. Dr. Peter Rasche.

„Jeder Kilometer Deichsanierung kostet bis zu 5 Millionen Euro“, erklärt der Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland, Erik Uwe Amaya. Alleine im Niederrhein müssten noch 107 Kilometer Deich saniert werden. „Mit einem Fördervolumen von 30 Millionen Euro wird man hier nicht weit kommen“, sagt Amaya. „Der Hinweis des Umweltministeriums, dass die NRW-Bank 20 Millionen Euro als Kreditprogramm einplant, wird an der Kostenbelastung nichts ändern“, so Verbands-Jurist Amaya. Haus & Grund Rheinland unterstützt daher die Deichverbände beim Protest gegen die Kürzungspläne des Umweltministeriums.

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