Haus & Grund Rheinland appelliert an NRW-Landtag: Grunderwerbssteuer nicht erhöhen

Der Landtag plant offensichtlich die Grunderwerbssteuer von 3,5 auf 5 Prozent zu erhöhen. Acht Bundesländer haben inzwischen eine Erhöhung auf 5 Prozent beschlossen. Auch eine Mehrheit im nordrhein-westfälischen Landtag aus SPD, Grünen und Linken zeichnet sich bereits ab. Der Landesverband der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rheinland lehnt diese Steuererhöhung entschieden ab.

Der Landtag plant offensichtlich die Grunderwerbssteuer von 3,5 auf 5 Prozent zu erhöhen. Acht Bundesländer haben inzwischen eine Erhöhung auf 5 Prozent beschlossen. Auch eine Mehrheit im nordrhein-westfälischen Landtag aus SPD, Grünen und Linken zeichnet sich bereits ab. Der Landesverband der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rheinland lehnt diese Steuererhöhung entschieden ab.

Zurzeit kann das Land durch die Grunderwerbssteuer jährliche Einnahmen von über eine Milliarde Euro verzeichnen. Sollte es zu einer Erhöhung dieser Landessteuer kommen, hat ein Grundstückskäufer für den Kauf eines Hauses, das 250.000 Euro kostet, 3.500 Euro mehr zu zahlen, als bisher. Insgesamt kann die Landeskasse so ca. 450 Millionen Euro zusätzlich einnehmen. „Nur um rot-grüne Prestigeprojekte finanzieren zu können, müssen nun vor allem junge Familien und die Leistungsträger unserer Gesellschaft, von denen man größtmögliche Flexibilität einfordert, herhalten", kritisiert der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche. „Für Arbeiter und Angestellte, die eine Immobilie erwerben wollen, um für das eigene Alter vor zu sorgen, ist die Erhöhung ein Schlag ins Gesicht", so Rasche weiter. Schon jetzt sind die Belastungen für Haus- und Wohnungseigentümer mehr als ausgereizt. Davon abgesehen, dass ein großer Teil für die Immobilien ohnehin noch Kredite abbezahlen muss, verursachen verpflichtende energetische Modernisierungsmaßnahmen oder momentan auch die Dichtheitsprüfungen der privaten Abwasserkanäle enorme Kosten, die von den kleinen Immobilieneigentümern kaum noch zu stemmen sind. 

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