Haus & Grund nimmt Mitarbeit im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen wieder auf

Seit letztem November lag das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen auf Eis. Doch mit dem beginnenden Frühling kommt auch zwischen der Bundesregierung und den Verbänden der Immobilienwirtschaft wieder Tauwetter auf. Die Zusammenarbeit im Bündnis wird wieder aufgenommen – beide Seiten wollen gemeinsam Bauen, Wohnen und Klimaschutz unter einen Hut bringen.

So konstruktiv wie hier im Jahr 2015 möchte das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen auch zukünftig wieder zusammenarbeiten (Archiv-Bild: BMUB/Harald Franzen)

Seit letztem November lag das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen auf Eis. Doch mit dem beginnenden Frühling kommt auch zwischen der Bundesregierung und den Verbänden der Immobilienwirtschaft wieder Tauwetter auf. Die Zusammenarbeit im Bündnis wird wieder aufgenommen – beide Seiten wollen gemeinsam Bauen, Wohnen und Klimaschutz unter einen Hut bringen.

Berlin. Der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland nimmt seine Mitarbeit am Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen wieder auf. Das teilte der Verband jetzt in Berlin mit. „Wir streben eine langfristige Partnerschaft mit der Bundesregierung an, um Klimaschutz und bezahlbares Wohnen und Bauen sinnvoll miteinander zu verbinden“, kommentierte Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke diesen Schritt.

Haus & Grund sei es wichtig, dass die Politik auch die Bedürfnisse der Eigentümer und Bewohner der Gebäude im Blick behält. „Daher freuen wir uns, dass Haus & Grund und die übrigen immobilienwirtschaftlichen Verbände gemeinsam mit dem BMUB in den kommenden Monaten Maßnahmen erarbeiten werden, die beiden Zielen – Klimaschutz und bezahlbares Wohnen – gerecht werden“, betonte Warnecke.

Kohlendioxid sparen und bezahlbar wohnen: Viel Arbeit für das Bündnis

Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen führt Bund, Länder, Kommunen, Wohnungs- und Bauwirtschaft, den Deutschen Mieterbund, Gewerkschaften sowie weitere gesellschaftlich relevante Akteure zusammen, um die Herausforderungen am Wohnungsmarkt zu bewältigen. Ziel ist es, gemeinsam die Voraussetzungen für den Bau und die Modernisierung von Wohnraum in guter Qualität, vorzugsweise im bezahlbaren Marktsegment, zu verbessern.

Zugleich soll das Wohnungsangebot in den Ballungsgebieten mit Wohnraummangel erweitern werden. Auf das Bündnis wartet also eine Menge Arbeit – zumal die Zusammenarbeit monatelang still gestanden hat. Nachdem im November vergangenen Jahres überraschend die Kohlendioxid-Einsparziele für den Gebäudesektor deutlich erhöht wurden, hatten die immobilienwirtschaftlichen Verbände ihr Mitwirken im Bündnis auf Eis gelegt.

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