Grundsteuereinnahmen: Plus 27 Prozent in den letzten 10 Jahren – Haus & Grund fordert niedrigere Belastung

Zwischen 1999 und 2009 stieg das Aufkommen aus der Grundsteuer um 27 Prozent auf knapp 11 Milliarden Euro. Darauf macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rheinland mit Hinweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes aufmerksam. In den letzten Jahren seien die Einnahmen der Städte und Gemeinden aus der Grundsteuer stärker gestiegen als die Gesamtsteuereinnahmen der Kommunen. „Hauseigentümer und Mieter werden damit wie keine andere Gruppe immer stärker zur Finanzierung kommunaler Aufgaben herangezogen. Mit Blick auf die nun wieder stärker sprudelnden Einnahmequellen sind die Städte und Gemeinden aufgefordert, die Grundsteuerbelastung im kommenden Jahr statt zu erhöhen wieder zu senken“, forderte der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Wolfgang Friedrich.

Zwischen 1999 und 2009 stieg das Aufkommen aus der Grundsteuer um 27 Prozent auf knapp 11 Milliarden Euro. Darauf macht die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rheinland mit Hinweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes aufmerksam. In den letzten Jahren seien die Einnahmen der Städte und Gemeinden aus der Grundsteuer stärker gestiegen als die Gesamtsteuereinnahmen der Kommunen. „Hauseigentümer und Mieter werden damit wie keine andere Gruppe immer stärker zur Finanzierung kommunaler Aufgaben herangezogen. Mit Blick auf die nun wieder stärker sprudelnden Einnahmequellen sind die Städte und Gemeinden aufgefordert, die Grundsteuerbelastung im kommenden Jahr statt zu erhöhen wieder zu senken“, forderte der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Wolfgang Friedrich.

Ursächlich für den überproportionalen Anstieg des Grundsteueraufkommens sind vor allem die Hebesatzanhebungen in den Kommunen. So stieg der durchschnittliche Hebesatz der Grundsteuer B (für bebaubare und bebaute Grundstücke sowie Gebäude) zwischen 1999 und 2009 bundesweit von 367 auf 401 Prozent. 2010 erhöhten viele Gemeinden diesen Hebesatz noch weiter. Dabei sind die Hebesätze in den Stadtstaaten am höchsten, Schleswig-Holstein und Hessen weisen dagegen den geringsten durchschnittlichen Hebesatz auf. Der Hebesatz bei der Gewerbesteuer sank im selben Zeitraum sogar leicht von 389 auf 387 Prozent.

zurück zum News-Archiv