Forschungsprojekt: Privateigentümer von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern

Das Forschungsprojekt hat mittels einer deutschlandweit durchgeführten Repräsentativbefragung von Privatvermietern von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern differenzierte empirische Basis- und Strukturinformationen zu diesen Vermietern und ihren Beständen erhoben und das Anlage-, Bewirtschaftungs- und Investitionsverhalten dieser Vermietergruppe analysiert. Über die Inhalte informiert Haus & Grund Rheinland.

Das Forschungsprojekt hat mittels einer deutschlandweit durchgeführten Repräsentativbefragung von Privatvermietern von Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern differenzierte empirische Basis- und Strukturinformationen zu diesen Vermietern und ihren Beständen erhoben und das Anlage-, Bewirtschaftungs- und Investitionsverhalten dieser Vermietergruppe analysiert. Über die Inhalte informiert Haus & Grund Rheinland.

Hintergrund waren neben der großen Bedeutung dieses Angebotssegments für den Wohnungsmarkt die für die Zukunft zu erwartenden Veränderungen und Herausforderungen.

Projektlaufzeit: Dezember 2009 – Dezember 2014

Ausgangslage

Nicht-institutionelle Vermieter von Wohnraum – im Folgenden als "Privateigentümer" bezeichnet – stellen mit einem Marktanteil von 64% die wichtigste Anbietergruppe auf dem deutschen Mietwohnungsmarkt. Im Mehrfamilienhaussegment, in dem sich das Vermietungsgeschehen schwerpunktmäßig abspielt, ist der Marktanteil der Privateigentümer mit 57% nur geringfügig niedriger. Dieser großen Bedeutung für die Wohnraumversorgung stand bisher ein deutliches Defizit an detaillierten und gleichzeitig auch statistisch verlässlichen Informationen zu dieser Gruppe und ihren Beständen gegenüber, das auch die Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) 2011 nur in Teilen beheben konnte.

In der Vergangenheit wurden zwar einige Primärerhebungen durchgeführt, um mehr über diesen Personenkreis, seine Bestände und über sein Entscheidungsverhalten zu erfahren. Nicht zuletzt wegen des sehr heterogenen Personenkreises mit ebenso unterschiedlichen Bestandsumfängen und -qualitäten waren diese Studien auf bestandsstrukturell oder räumlich abgegrenzte Teilbestände dieser Anbietergruppe fokussiert, etwa auf bestimmte Baualtersklassen oder auf Stadtumbaukommunen in den neuen Ländern. Keine der Erhebungen beansprucht dadurch eine umfassende Repräsentativität ihrer Ergebnisse für die Gesamtgruppe der Privateigentümer und den von ihnen gehaltenen Mietwohnungsbeständen.
Ziel

Ziel des Forschungsprojekts war es, einen empirisch abgesicherten Überblick über die Struktur und die Handlungsmotive und -strategien der privaten Vermieter als größte Vermietergruppe im deutschen Wohnungsmarkt zu vermitteln und die Relevanz dieser Vermietergruppe bzw. der von ihr gehaltenen Bestände für die Wohnungsmärkte, die Bestandsentwicklung und die Stadtentwicklung abzuschätzen. Instrument hierzu war eine schriftlich-postalische, deutschlandweite Befragung von Privatvermietern.

Auftragnehmer des Forschungsprojektes war das Institut Wohnen und Umwelt GmbH (IWU), Darmstadt.

Link: Ergebnisse

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