Erhöhung der Ökostrom-Umlage geplant

Die vier großen Strom-Netzbetreiber haben aktuell eine Steigerung der Verbraucher-Umlage von voraussichtlich 10 Prozent gefordert. Trotz Aussage der Regierung diese Umlage langfristig zu verringern. Dieses sei nötig, so die Netzbetreiber, da immer mehr Windräder und Photovoltaikanlagen installiert werden müssen, um bis 2020 mindestens 35 Prozent der Stromnachfrage aus regenerativen Energien liefern zu können. Zusätzlich muss ein Defizit von 453 Millionen Euro ausgeglichen und eine Liquiditätsreserve geschaffen werden fordern die Betreiber. Das legen die Zahlen nahe, die jetzt veröffentlicht wurden. Darauf macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Die vier großen Strom-Netzbetreiber haben aktuell eine Steigerung der Verbraucher-Umlage von voraussichtlich 10 Prozent gefordert. Trotz Aussage der Regierung diese Umlage langfristig zu verringern. Dieses sei nötig, so die Netzbetreiber, da immer mehr Windräder und Photovoltaikanlagen installiert werden müssen, um bis 2020 mindestens 35 Prozent der Stromnachfrage aus regenerativen Energien liefern zu können. Zusätzlich muss ein Defizit von 453 Millionen Euro ausgeglichen und eine Liquiditätsreserve geschaffen werden fordern die Betreiber. Das legen die Zahlen nahe, die jetzt veröffentlicht wurden. Darauf macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Im April hatte das Konto auf dem die Einnahmen und Ausgaben des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG) saldiert werden, noch ein Plus ausgewiesen. Doch durch den starken Anstieg von Bauprojekten für Anlagen zur Erzeugung von Öko-Strom und durch die extrem hohe Nachfrage entstand dieses jetzt auszugleichende Defizit. Würde sich dieser Trend fortsetzen, wäre mit einem Minus von bis zu 900 Millionen zu rechnen. Allerdings betrug das Defizit Ende 2010 mehr als 1,2 Milliarden Euro, welches aber durch die vergangene Erhöhung der Umlage ausgeglichen werden konnte.

Die Umlage ist ein Aufschlag auf den Verbraucherpreis. Derzeit beträgt dieser 3,5 Cent je Kilowattstunde. Bei der geplanten Erhöhung würde diese Umlage dann bei 3,85 Cent liegen. Debattiert wird allerdings noch ob die neuen Zahlen schon ab 2012 oder doch erst 2013 Anwendung finden.

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