Erhöhung der Grunderwerbsteuer führt auch zu höheren Mieten

Morgen (2. Dezember 2014) findet im Landtag die Anhörung zur Erhöhung der Grunderwerbsteuer statt. Nach den Plänen von SPD und Grünen soll diese Steuer zum 1. Januar 2015 von 5 auf 6,5 Prozent steigen. Haus & Grund Rheinland warnt vor höheren Mieten. Die Mietpreisbremse wird nicht für Neubauten gelten.

Morgen (2. Dezember 2014) findet im Landtag die Anhörung zur Erhöhung der Grunderwerbsteuer statt. Nach den Plänen von SPD und Grünen soll diese Steuer zum 1. Januar 2015 von 5 auf 6,5 Prozent steigen. Haus & Grund Rheinland warnt vor höheren Mieten. Die Mietpreisbremse wird nicht für Neubauten gelten.

„Die Erhöhung der Grunderwerbsteuer ist ein Ärgernis sowohl für junge Familien, die sich ein Haus kaufen wollen, als auch für Mieter von Neubauten“, sagt der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche.

Nach Berechnungen des Wohnkostenberichtes, den das Bochumer Forschungsinstitut InWIS im Auftrag von Haus & Grund Rheinland erstellt hat, wird sich bei der anfänglichen Nettokaltmiete der Anteil für die Grunderwerbsteuer auf 60 Cent / m² belaufen. Bei einer 3-Zimmer-Wohnung mit 70 m² macht die Grunderwerbsteuer in der Miethöhe jährlich immerhin 504 Euro aus. „Die Mietpreisbremse gilt dauerhaft nämlich nicht für Neubauwohnungen, so dass die erhöhte Grunderwerbsteuer an die Mieter weiter gegeben wird“, erklärt der Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland, Erik Uwe Amaya, der als Sachverständiger an der Anhörung im Landtag teilnehmen wird.

Bei Erwerb eines selbstgenutzten Einfamilienhauses zum Preis von 250.000 Euro muss eine junge Familie wegen der Erhöhung der Grunderwerbsteuer auf 6,5 Prozent zukünftig sogar 16.250 Euro zahlen.

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