Energieeffizienz braucht langfristig gültige Standards - Haus & Grund Rheinland: Wohnraum kein Experimentierfeld für Klimapolitik

„Fortschritte bei der Energieeffizienz im Gebäudebestand wird es nur geben, wenn sich Eigentümer und Mieter an langfristig gültigen Standards orientieren können“, sagt der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche, anlässlich des heutigen Gesprächs der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Neuausrichtung der Energiepolitik.

„Fortschritte bei der Energieeffizienz im Gebäudebestand wird es nur geben, wenn sich Eigentümer und Mieter an langfristig gültigen Standards orientieren können“, sagt der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche, anlässlich des heutigen Gesprächs der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder über die Neuausrichtung der Energiepolitik.

In dem 6-Punkte-Papier der Minister Röttgen und Brüderle für eine beschleunigte Energiewende wird auch eine ambitionierte Erhöhung der Energiestandards von Gebäuden gefordert. „Eine weitere Verschärfung der energetischen Anforderungen im Gebäudebestand können vor dem Hintergrund des heute geltenden Miet- und Steuerrechts weder Hauseigentümer noch Mieter finanziell tragen. Daran würde auch die aktuell diskutierte Aufstockung der staatlichen Fördertöpfe auf zwei Milliarden Euro nichts ändern. Die geplanten Standards wären zu hoch“, gibt Rasche zu bedenken. Wohnraum eigne sich nicht als Experimentierfeld für die Klimapolitik.

In immer kürzeren Abständen immer mehr zu fordern, provoziere bei den Hauseigentümern eine Abwehrhaltung. Stattdessen sollten in den kommenden Jahrzehnten nach und nach die bereits heute sehr hohen Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009 umgesetzt werden. „Nicht politischer Aktionismus, sondern langfristige Planungssicherheit ist die Voraussetzung dafür, dass Hauseigentümer und Mieter ihr Engagement beim Thema Energieeffizienz verstetigen“, sagt Rasche abschließend.

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