Das unabhängige Eigenheim – Sonnenenergie wirtschaftlich nutzen

Die kontinuierliche Steigerung der Energiepreise nimmt kein Ende. Doch durch die Versorgung mit Solarenergie gewinnt der Hauseigentümer ein Stück Unabhängigkeit. Mit einer Photovoltaikanlage wird man zum Stromerzeuger und mit einer Solarthermie-Anlage kann die Heizung oder sogar das Brauchwasser gewärmt werden. Haus & Grund Rheinland gibt Tipps die Sonne noch besser nutzen zu können.

Die kontinuierliche Steigerung der Energiepreise nimmt kein Ende. Doch durch die Versorgung mit Solarenergie gewinnt der Hauseigentümer ein Stück Unabhängigkeit. Mit einer Photovoltaikanlage wird man zum Stromerzeuger und mit einer Solarthermie-Anlage kann die Heizung oder sogar das Brauchwasser gewärmt werden. Haus & Grund Rheinland gibt Tipps die Sonne noch besser nutzen zu können.

Photovoltaikanlagen produzieren auch bei geringer Sonnenstrahlung CO2 neutralen Strom. „Wer in eine eigene Anlage zur Stromgewinnung investieren möchte, kann immer noch profitieren“, betont der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche. „Denn die vorgesehene Kürzung der Solarförderung trifft derzeit Betreiber großer Solarzellenparks“, so Rasche. Bei kleinen Anlagen bleibt es bei der Senkung der Vergütung für jede eingespeiste Kilowattstunde. Zusätzlich sinken derzeit auch die Anschaffungspreise für Solartechnik.

„Wenn der überschüssige Strom noch ins Netz eingespeist wird, erhält man vom Stromnetzbetreiber eine über zwanzig Jahre garantierte Vergütung“, erklärt der Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland, Erik Uwe Amaya. „Bei der Anschaffung gibt es günstige Fördermittel der KfW, des Landes und der Kommunen“, so Amaya. Fachleute helfen bei der Auswahl der passenden Fabrikate mit langlebiger Qualität. Denn viele Solarmodule erzielen nach 20 Jahren nicht mehr die volle Leistung. Die an den Installateur gezahlte Umsatzsteuer erhält man von Finanzamt zurück. Für die erzielten Überschüsse muss allerdings Einkommenssteuer gezahlt werden.

Die Solarthermie-Anlage versorgt das Haus mit warmem Wasser für die Heizung und mit warmem Brauchwasser.Die Anschaffungskosten sind vergleichsweise hoch. Aber auch hier erhält man Förderkredite und Zuschüsse vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für ein effektives Solarhaus muss kräftig investiert werden. Eine gute Planung bringt hier schneller eine Rendite. Fünf Punkte sollten bei der Planung beachtet werden:

Standort: Optimal ist eine Dachfläche nach Süden mit einer Neigung von 30 bis 50 Grad. Die Verschattungen von Bäumen oder Nachbargebäuden sollte minimal sein.

Systemauswahl: Photovoltaik lohnt sich besonders bei einem sonnigen Standort. Der Stromnetzbetreiber zahlt eine Vergütung für den überschüssigen Strom. Die Solarheizung rentiert sich für fast jedes Haus, benötigt allerdings einen ca. 500 Liter Pufferspeicher.Die Solarkollektoren haben mit fünfzig und mehr Prozent einen größeren Wirkungsgrad und die Laufzeit ist länger als bei Photovoltaikmodulen.

Montage: Nachdem konkrete Angebote von Fachbetrieben eingeholt wurden, sollte das Kleingedruckte genau beachtet werden: nicht der billigste ist der beste Anbieter. Wichtig sind auch Wartung und Garantie. Ein Fördermittelcheck sollte auf jeden Fall durchgeführt werden.

Versichern: Technische Störungen sind eher selten, trotzdem sollte eine Versicherung gegen Unwetter, Diebstahl oder Ertragsausfall abgeschlossen werden.

Pflege: Regelmäßige Reinigung durch eine Fachfirma ist für eine gleich bleibende Leistungserbringung Vorraussetzung.

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