Darlehen-Poker zahlt sich aus

Der Landesverband Haus & Grund Rheinland informiert: Wer bei der Verlängerung eines Hypotheken-Darlehens rechtzeitig reagiert, kann sehr viel Geld sparen. Kurz vor Ende der Darlehens-Laufzeit flattert ein Schreiben der Bank ins Haus, mit der Bitte um entsprechende Darlehensverlängerung, zu den derzeit aktuellen Zinskonditionen. Wer hier rechtzeitig reagiert und sich auf dem Markt umsieht, hat die Möglichkeit viel Geld zu sparen.

Der Landesverband Haus & Grund Rheinland informiert: Wer bei der Verlängerung eines Hypotheken-Darlehens rechtzeitig reagiert, kann sehr viel Geld sparen. Kurz vor Ende der Darlehens-Laufzeit flattert ein Schreiben der Bank ins Haus, mit der Bitte um entsprechende Darlehensverlängerung, zu den derzeit aktuellen Zinskonditionen. Wer hier rechtzeitig reagiert und sich auf dem Markt umsieht, hat die Möglichkeit viel Geld zu sparen.

„Kreditnehmer sollten sich diesen Termin frühzeitig notieren, um entsprechend zu agieren. Sonst verschenkt man viele tausend Euro“, rät der Vorsitzende von Haus & Grund Rheinland, Prof. Dr. Peter Rasche. Das ist allerdings mit einem Mehraufwand verbunden. Entscheidet man sich für ein Konkurrenzinstitut, müssen diverse Unterlagen eingereicht werden. Damit entstehen zusätzliche Kosten. Es muss Zeit investiert werden. Denn auch das neue Kreditinstitut muss sich absichern. Dazu benötigt die neue Bank unter anderem eine eingetragene Grundschuld im Grundbuch. Die Grundschuld der vorher finanzierenden Bank muss entweder gelöscht werden oder an die neue Bank abgetreten werden. Die Kostenhöhe hängt von der Darlehensumme ab. Wird auch eine Abtretung akzeptiert, können die Kosten geringer ausfallen. Der Wert der Immobilie muss mit Fotos, Grundriss, Lageplan und je nach Kreditinstitut mit weiteren Unterlagen belegt werden. Zusätzlich überprüft jede Bank die Kreditwürdigkeit des neuen Kunden und verlangt eine Selbstauskunft. Hier muss der Kreditnehmer eine genaue Aufstellung der persönlichen Einnahmen und Ausgaben einreichen.

„Viele scheuen diesen Papierkrieg. Nur circa 10 Prozent der Kreditnehmer wechseln die Bank. Dabei kann man beispielsweise bei einer Hypothek von 100 000 Euro und einer Zinsreduzierung von 0,75 Prozent, fünfstellige Beträge sparen“, so der Verbandsdirektor von Haus & Grund Rheinland, Erik Uwe Amaya.

Nur ein paar Telefonate mit Kreditinstituten oder eine Recherche im Internet und der Immobilieneigentümer kann sich ausrechnen, ob sich der Aufwand lohnt. Diese zeitliche Investition zahlt sich aus: bei Kenntnis der aktuellen Zinssätze hat man eine fundierte Verhandlungsgrundlage für Gespräche mit dem derzeitigen Darlehnsgeber über die Anschlussfinanzierung. Viele Banken sind neuerdings zu Verhandlungen bereit, da sich gezeigt hat, dass ein Ausfallrisiko bei Bestandskunden relativ gering ist. Diese Kunden versucht manche Bank mit flexiblen Konditionen zu halten.

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