Bund kürzt erneut die Solarförderung

Die Bundesregierung hat auf seiner heutigen Kabinettsitzung beschlossen, die Solarförderung in Deutschland weiter zu kürzen. Hiermit will Berlin den Strompreisanstieg bremsen. Dieser Anstieg ist auf die stark steigende installierte Leistung zurück zuführen, die über eine Umlage von den Energieversorgern finanziert werden muss und den erhöhten Strompreis letztendlich an die Endverbraucher weiter geben. Auf diesen Kabinettsbeschluss macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Die Bundesregierung hat auf seiner heutigen Kabinettsitzung beschlossen, die Solarförderung in Deutschland weiter zu kürzen. Hiermit will Berlin den Strompreisanstieg bremsen. Dieser Anstieg ist auf die stark steigende installierte Leistung zurück zuführen, die über eine Umlage von den Energieversorgern finanziert werden muss und den erhöhten Strompreis letztendlich an die Endverbraucher weiter geben. Auf diesen Kabinettsbeschluss macht Haus & Grund Rheinland aufmerksam.

Auf einer früheren Kabinettsitzung ist deshalb bereits schon zum 1. Januar 2012 eine Kürzung um neun Prozent beschlossen worden. Mit der weiteren Kürzung folgte das Kabinett nun dem gemeinsamen Vorschlag vom Bundesumweltministerium und der Solarindustrie, die garantierten Abnahmepreise für den Solarstrom auf Dachanlagen ab Juli dieses Jahres um bis zu 15 Prozent zu kürzen. Hinsichtlich der Solaranlagen auf Freiflächen greift die Kürzung bereits ab September ein. Das so genannte Grünstrom-Privileg, das die direkte Vermarktung von größten Ökostrom-Mengen erleichtert, wenn der Energieversorger mindest 50 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt, soll aber bis Ende des Jahres nicht von der Kürzung betroffen sein. In Deutschland sind bisher Solaranlagen mit einer Leistung von rund 17 000 Megawatt installiert. Allein im Vorjahr sind 7000 Megawatt im Betrieb genommen. 

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